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No Walls

Vom 23. August bis zum 6. September 2015 führten wir unsere zweite Jugendbegegnung zum Thema „No Walls!“ in Berlin durch.

Bald nach dem 25. Jubiläum des Mauerfalls trafen sich 60 Jugendliche im Alter ab 16 Jahren aus Deutschland, England, der Ukraine, Makedonien, Italien, Rumänien, Russland, Spanien und Slowakei in Berlin, um die Auswirkungen dieses Ereignisses auf die weitere Entwicklung Europas und ihre darauffolgende Integration zu reflektieren.
Das Projekt „No Walls!“ bezweckt die Gründe (soziale, politische, ökonomische, ethnische, geographische, geschichtliche usw.), die zum (regionalen) Abspaltungswunsch in verschiedenen Ländern führen, zu untersuchen. Die Leitfrage, die zu beantworten war: Sind die zur Spaltung leitenden Vorbedingungen und Hintergründe oft ähnlich? Wenn ja, was lässt sich politisch und sozialökonomisch tun, um die Spaltung vorzubeugen oder zu vermeiden? Sowohl am Beispiel der wiedervereinten Bundesrepublik Deutschland, als auch am neuzeitlichen Beispiel des Referendums in Schottland sollen junge Menschen lernen, immer eine, möglichst reelle Alternative zur Trennung unter Berücksichtigung der aktuellen politischen /ökonomischen Lage zu finden. Die Jugendlichen wurden herausgefordert, die Maßnahmen zu konstruieren, die der Trennungstendenz (auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene) entgegenwirken und Unionsvorteile unterstreichen.
In thematisch vielfältigen Workshops, in Rollenspielen und in Diskussions- und Gesprächsrunden kann sich jeder äußern, so dass zukünftige Europäer keine Wände mehr haben werden.